Willkommen!

Du schreibst sicher regelmäßig über soziale Medien an oder? Dann schau Dir unbedingt das Video an und hole mehr aus Deiner investierten Zeit raus!

Die schriftliche Ansprache von Kandidaten über Medien wie Xing & Co. gehört für jeden Personalberater / -vermittler zur Routine. Täglich wird eine bestimmte Anzahl von Kandidaten angeschrieben; für aktuelle Stellen oder auch für die Zukunft. Vorformulierte Ansprachetexte machen diese Arbeit schneller. Weil ich mich nicht groß mit dem Betrachten von Profilen und texten von individualisierten Ansprachen befassen muss, kann ich viele Kandidaten kontaktieren. Doch ist diese Vorgehensweise auch gleichzeitig effektiv? Gehen die Zeitspareffekte nicht möglicherweise zu Lasten einer Antwort? Das Video beleuchtet wesentliche Aspekte einer erfolgreichen Ansprache über die sozialen Medien.

In dieser Episode erfährst Du:

6 Tipps damit Dir mehr Kandidaten antworten
Wesentliche Impulse, um eine Antwortrate von 40 % und mehr zu erhalten
Was man in einer Betreffzeile falsch machen kann und wie es richtig geht
Wie Du das optimale Timing Deiner Anschriften bestimmst

Lies das Transkript:

Du kannst Dir hier unten eine komplette Wort-für-Wort Abschrift des Videos online durchlesen. Klick dazu einfach auf den Button Transkript unten und schon öffnet sich der Text für Dich.

TRANSKRIPT

Die Ansprache von Kandidaten über Soziale Medien ist als Personalberater und Personalvermittler Dein tägliches Brot. Ich habe heute sechs Tipps für Dich, wie Du die Antwortrate auf die Anschriften in den Sozialen Medien erhöhen kannst.

Das waren noch Zeiten, es gab sie tatsächlich: Zeiten, wo wir ohne Soziale Medien ausgekommen sind und wo die Kontaktaufnahme zu passenden Kandidaten doch ungleich schwieriger war wie jetzt. Heute haben wir zum Glück Medien wie XING, LinkedIn et cetera pp., und es ist für uns recht einfach, schriftlich das Interesse eines Kandidaten für unser Anliegen zu gewinnen. Das führt dazu, dass nicht nur Du sondern auch die Unternehmen (also Deine Kunden) sowie auch Deine Wettbewerber Kandidaten kontaktieren. Begehrte Profile erhalten auf diese Weise teilweise mehrere Anschriften in der Woche. Deshalb solltest Du Dir Gedanken darüber machen, wie Du Deine Anschriften so gestalten kannst, dass Kandidaten Dir auch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit antworten.

 

Ich habe mich dazu ein bisschen am Markt aufgeschlaut; mich bei Kandidaten umgehört, eigene Erfahrungen reflektiert und eine Studie gelesen (den „Active Sourcing Report“ vom ICR, den ich dir auch in diesem Blogbeitrag unten in den zusätzlichen Informationen verlinkt habe). Aus diesen drei Quellen habe ich sechs Tipps kondensiert, die die Antwortrate auf Deine Anschriften in den Sozialen Medien erhöhen werden.

 

1. Ein sympathisches Profilfoto

Lade ein gutes Profilbild hoch. Bitte keine „Duckfaces“ oder Fotos aus privaten Kontexten mit flirrendem Hintergrund oder schlechter Beleuchtung. Es sollte professionell sein, aber nicht unnahbar. Dein Gesicht sollte gut zu erkennen sein und sympathisch / einladend wirken. Da dies – neben der Betreffzeile – das erste ist was der Kandidat sieht, beeinflusst dies die Wahrscheinlichkeit, dass deine mail geöffnet und auch gelesen wird signifikant. Bist Du Dir Deines Bildes nicht sicher,  frage Kollegen, Freunde, Bekannte und/oder Familie um ihre ehrlich Meinung.

 

2. Kein Copy & Paste.

Bitte erspare es Deinen Kandidaten, über Copy & Paste überformalisierte und unpersönliche Anschreiben zu erstellen. Ich weiß, Du musst natürlich einige Anschriften machen und da ist das auch immer eine Zeitfrage.

Allerdings kann man sich ja auch fragen, weshalb man einiges an Anschriften machen muss, damit auch genügend Kandidaten antworten? Vielleicht würden ja mehr Kandidaten antworten, wenn man mehr Zeit in eine gute, personalisierte Anschrift investiert? Grundsätzlich ist zu sagen, dass Active Sourcer mit einer Antwortrate zwischen 40 und 50 Prozent, sich in ihren Anschreiben auf persönliche Angaben im Profil des Kandidaten beziehen. Wie passt die Vakanz die man vorstellt zu den persönlichen Angaben des Kandidaten passen? Wie könnte man eben diesen Match in der E-Mail entsprechend herausstellen? Es kommt außerdem gut an, in den Anschriften auch etwas von sich selbst preis zu geben.

Also: weg vom reinen Copy & Paste/ „One-Solution-fits-all“ hin zu persönlicheren Anschriften!

 

3. Vage Infos zur Stelle geben.

Recruiter, die eine Rücklaufrate von 40 / 50 Prozent und mehr haben, geben nur vage Informationen zur Stelle. Über 60 Prozent dieser Recruiter nutzen keinen Link zur Stellenbeschreibung, sondern bleiben bei vagen Informationen zur Position. So wecken sie das Interesse beim Kandidaten und erhöhen die Wahrscheinlichkeit auf ein Gespräch.

 

4. Teste unterschiedliche Versandzeiten

Aus dem E-Mail-Marketing stammt die Erkenntnis, dass unterschiedliche Soziale Medien unterschiedliche Trafficzeiten haben. XING und LinkedIn werden überwiegend berufliche genutzt. Facebook eher privat. Daraus ergeben sich unterschiedliche Zeiten, an denen die Menschen darin aktiv sind.

Variiere für die nächste Zeit einmal die Versandzeiten Deiner Mails und beobachte, welche am besten funktioniert. So findest Du für Dich die optimale Zeit heraus, um Nachrichten an Deine Kandidaten zu versenden. Erfahrungsgemäß soll wohl in den Businessnetzwerken nach der Mittagspause ein ganz guter Zeitpunkt sein. Bevor man wieder in Termine verschwindet, prüft man dann oft noch einmal die Mails.

 

5. Optimiere Deine Betreffzeile.

Im E-Mail-Marketing empfiehlt man eine Betreffzeile mit einer Länge von 6 – 10 Wörtern. Diese soll die höchsten Antwort- und Öffnungsraten generieren. Achte ebenfalls darauf, dass Du in Deinem Betreff keine Worte wie „Stellenangebot“ oder „interessantes Stellenangebot“, „Herausforderung“, „Job“, „Jobofferte“ und ähnliches benutzt. Dies sind Begriffe, die sehr häufig genutzt werden und wo das Gegenüber dann auch gar nicht mehr wirklich Lust hat, die Mail zu öffnen.  Sei ein bisschen kreativ und denke Dir etwas aus. Abhängig vom Kandidatenprofil; von der Tages- oder Jahreszeit, besonderen tagesaktuellenen Geschehnissen gibt es sicher den ein oder anderen pfiffigen Betreff.

 

6. Schreibe mehrmals an

Antworten Deine Kandidaten nicht auf die erste Anschrift, lass etwas Zeit verstreichen und probiere es noch einmal.

Erst gestern saß ich mit einer Personalberaterin zusammen, die zu einem neuen Arbeitgeber gewechselt ist. Sie wurde über Xing angeschrieben und hat beim ersten Mal gar nicht reagiert. Beim zweiten Mal variierte ihr neuer Arbeitgeber den Ansprachetext. Dieser klang dann so interessant, dass sie sich zurück meldete und ein Gespräch vereinbarte. Dieses konnte dann offenbar das Interesse noch verstärken und sie wechselt.

Laut dem „Active Sourcing Report“ kontaktiert die Hälfte der Recruiter ihre Kandidaten mehr als einmal. Ich empfehle Dir das Gleiche. Bleibe an den Kandidaten die Du haben möchtest dran. Genau das signalisiert Deinem Gegenüber, dass sie eben nicht nur im Rahmen einer Copy & Paste-Aktion angeschrieben wurden, sondern dass man sich wirklich zielgerichtet sie als Person ausgesucht hat. Das kommt an!

 

So, das war wieder eine Fülle an Information. J Wenn Du diese 6 Tipps beim Anschreiben beachtest, erhöht sich Deine Antwortrate in jedem Fall und Du kommst mit mehr guten Kandidaten ins Gespräch. Solltest Du Fragen haben, schreibe sie doch gerne in die Kommentare in meinem Blog! Ansonsten freue ich mich, Dich wiederzusehen. Wenn Du auch zukünftig News, Blogs und Updates von mir erhalten möchtest, dann empfehle ich Dir, Dich unter www.simonestraub.com/news in meinen Newsletter einzutragen. Du erhältst dann in regelmäßigen Abständen  News und Informationen zu neuen Blogeinträgen, Videos und grundsätzlichen Updates. So verpasst Du nichts, und ich helfe Dir, konstant mehr Umsatz zu machen, ohne dabei auf Deine Freizeit zu verzichten.

 

Ganz viel Erfolg für Dich heute und bis bald. Tschüss!

Über Simone Straub:

Simone Straub ist „Der Personalberater Coach“. Seit 2005 in der Branche bietet sie Training und Coaching für Personalberater, Personalvermittler und Recruiter. Durch ihre langjährige Erfahrung in der Beratung / Vermittlung sowie im Bereich Training & Coaching hilft sie ihren Teilnehmer mit konkret umsetzbaren Impulsen, jeden Tag ein bisschen besser zu werden und ihre Ziele zu erreichen. Sie hat bereits zahlreiche Unternehmen und Berater national und international begleitet. In ihren Seminaren für Personalberater / Personalvermittler sensibilisiert sie für die wesentlichen Faktoren zum dauerhaften Erfolg. Erfahr mehr zu Simone Straub hier.

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